Praxisklinik für Gastroenterologie und Proktologie in Leipzig
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Rektumkarzinom

Kolon- Rektumkarzinom (Mastdarmkrebs)

Jährlich werden ungefähr 33.500 Neuerkrankungsfälle bei Männern und ca. 29.500 Neuerkrankungsfälle bei Frauen in Deutschland diagnostiziert. Damit ist der Dickdarm- und Mastdarmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung. Durch die Vorsorge- Koloskopie (Dickdarmspiegelung) ist es gelungen, die Neuerkrankungen in den letzten Jahren zu senken. Der Dickdarm- und Mastdarmkrebs ist überwiegend eine sporadische Erkrankung. Allerdings haben Patienten mit familiären Darmkrebserkrankungen ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Dies trifft auch auf echte Polypen (Adenome) zu. Etwa 5% aller Erkrankungen sind durch monogene erbliche Polypenerkrankungen verursacht.

In Frühstadien der Krebserkrankung sind Blutstuhltests positiv, später kommt es zu einer Blutarmut, zu Blutabgängen mit dem Stuhlgang, Durchfall und Gewichtsabnahme.

Im Mittelpunkt der Diagnostik steht die Dickdarmspiegelung (Koloskopie). Nach der Diagnosestellung durch Koloskopie und Sicherung durch eine Gewebsprobe ist beim Mastdarmkrebs unbedingt eine Endosonografie sowie eine computertomografische Untersuchung oder Kernspintomografie durchzuführen.

Damit wird die Ausdehnungsdiagnostik des Tumors komplettiert und es kann beurteilt werden, ob eine Strahlen- und Chemotherapie vor die notwendige Operation geschaltet wird.

Nicht immer kann aus onkologischen Gründen der Schließmuskel erhalten werden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Mastdarmkrebs sehr tief sitzt.

Es muss hier noch einmal hervorgehoben werden, dass die Vorsorge- Koloskopie (Dickdarmspiegelung) die sicherste Methode ist, einen Mastdarm- und Dickdarmkrebs zu vermeiden.

Ich empfehle die Koloskopie bereits ab dem 40. Lebensjahr. Bei Krebserkrankungen in der unmittelbaren Verwandtschaft 10 Jahre vor dem Erkrankungsalter des betroffenen Familienangehörigen. Für genetische Erkrankungen gelten gesonderte Regeln. Dies kann mit ihrem behandelnden Arzt besprochen werden.

 

Kontakt

Praxisklinik für Gastroenterologie
Prof. Dr. Thomas Körner

Goldschmidtstr. 30
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Fax: 0341 6790 2551
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